#stalyso2024, 6.woche – abschied

ihr lieben,

nun hat uns schon der august fest im griff. und auch die #sommerschreiberei hat das bergfest schon hinter sich. ihr habt wieder tolle Momente eingestellt, ich bin jedes mal wirklich gespannt auf eure ideen.

für die nächste woche braucht es noch einen impuls. und auch, wenn der august noch keinen abschied vom sommer bedeutet, habe ich den

abschied

als den neuen impuls gewählt.

lasst also eure ideen sprießen und zu poetischen momenten werden, ich freu mich drauf.

wir lesen uns…

 

 

fade out

als wir
damals ständig
miteinander sprachen
stundenlang am telefon
fehlten uns niemals
die worte
wir bauten daraus
brücken
verbindende elemente
als die worte
seltener wurden
wann hatte das begonnen?
als diese seltener wurden
verkümmerte das band
zwischen uns
der abschied dann
war still
ich frage mich
noch immer ob es
ein wort gab
das gepasst
hätte

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Autor: stachelvieh

Gelegenheitsbloggerin

3 Kommentare zu „#stalyso2024, 6.woche – abschied“

  1. Die Erinnerung an dein Zwinkern
    noch vor Augen
    als die Nachricht kam –
    Dein
    „Jetz isch as halt a so – bloß andersch“
    im Ohr

    Es  war eine heiße Nacht Ende Juni
    Der Tag war lang

    Es kam kein neuer Morgen

    Dein Bild am schmiedeeisernen Kreuz
    zwinkert uns oft zu

    Lange schon

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  2. Abschied

    ‚Amoi seg ma ons wieda?‘ 🎵
    ‚Amoi‘ ist außerhalb der Zeit.
    ‚Gotteskinder sehn sich nie zum letzten Mal‘ 🎵 ?
    Gemeint ist wohl die Ewigkeit.

    Doch grausam langsam wird mir klar
    dass nichts mehr sein wird wie es war.  
    Denn hier auf Erden ist der Tod
    erst einmal 🎵 Nachtgraun – ohne Morgenrot.

    ‚Abschied ist ein bisschen wie sterben‘ 🎵
    Das hat wohl dieses Lied gemeint:
    Dass jeder Abschied ein Verderben.
    Die Liebe schmerzt, die Seele weint!

    ‚Abschied ist ein scharfes Schwert
    das ach so tief ins Herz Dir fährt‘ 🎵
    Die Frage: „Einmal noch vereint?“
    die wird vom Tod zeitlebens verneint.

    In Trauer sitzend in dem Zimmer
    begreif‘ ich: zeitlebens ist immer.
    Schaust Du von oben zu, im Licht?
    Das hilft in dumpfer Trauer nicht.

    Du fehlst 🎵

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  3. Mancher Abschied fällt leichter

    vielleicht ist es nötig

    sich von Vertrautem zu trennen

    Kleider auszusortieren

    Angesammeltes wegzugeben

    an Menschen die es brauchen können

    Loslassen kann ein schwerer Abschied sein

    schön wäre es

    wenn es auch mit Angewohnheiten so einfach wäre

    ungeliebte Gewohnheiten abzugeben

    oder Krankheiten

    doch müssen wir Abschied nehmen

    von dem Gedanken

    dass es einfach wäre

    sich von Gewohnheiten zu verabschieden

    © o)~mm /Syntaxia

        aufden2tenblick

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