32. impuls – regen.täglich

ihr lieben, es ist schon wieder viel zeit vergangen seit dem letzten impuls. nun aber nähert sich schon die mittsommernacht mit riesenschritten. irgendwie will sich jedoch bei mir das frühsommergefühl noch nicht richtig einstellen.
gestern las ich beim geschätzten herrn maximilian buddenbohm einen satz, der der neue impuls sein soll:

und der regen, er regnet jeglichen tag.

was tropft euch dazu aus der feder?
schreibt eure momente gern wieder in den kommentaren, ich freu mich drauf.

wir lesen uns…

 

vom aufweichen

all die
ungeweinten tränen
all die härte
der wir begegnen
die masken die
zum starrsein zwingen
die kleinen lügen
die eine ordnung
phantasieren die
ohne die freiheiten
der meisten auskommt
all das weicht auf
unsere seelen wie
unsere gründe ein
stundenlanger landregen
einer der art die
faszinierende blasen
schlägt auf sich
ausdehnenden
pfützen

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Autor: stachelvieh

Gelegenheitsbloggerin

7 Kommentare zu „32. impuls – regen.täglich“

  1. Symphonie triste

    Der Himmel weint in grauen Tränen,
    die Welt versinkt in feuchten Wänden.
    Kein Sonnenstrahl, kein Licht zu sehen,
    nur Tropfen, die herniedergehen.

    Und der Regen, er regnet jeglichen Tag,
    ein monotones Lied, das niemand mag.

    Blumenköpfe hängen, Vogelstimmen schweigen,
    prasselrauschend Pfützen steigen
    und sie wirken matt und leer.
    Die Menschen trotten grau umher.

    Und der Regen, er regnet jeglichen Tag,
    ein monotones Lied, das niemand mag.

    Sehnsucht nach Wärme, nach Farbenpracht,
    doch der Tag, er ähnelt fast der Nacht.
    Oh, Regen, wann willst du endlich gehen?
    Wann lässt du die Sonne wieder sehen?

    Und der Regen, er regnet jeglichen Tag,
    ein monotones Lied, das niemand mag.

    Wir sehnen uns nach Licht und Glanz,
    und Leben, Strahlen, Sonnentanz!
    Bis dahin, oh Regen, sing,
    deine triste Symphonie, bis sie verklingt.

    Und der Regen, er regnet jeglichen Tag,
    ein monotones Lied, das niemand mag –

    erinnert bestenfalls daran,
    dass Regenklang auch schön sein kann.

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  2. Es gab Jahre, da hat man ihn sehnsüchtig erwartet
    Nach heißen Tagesstunden bat man um Abkühlung
    Und die Gießtätigkeit wollte man abgenommen bekommen
    Ganze Felder verdorrten,
    Wasser musste teilweise rationiert werden
    Wasserspartipps wurden ausgetauscht
    In diesem Frühjahr gab er alles
    Es machte Angst, wenn es schon wieder regnete
    Überschwemmungen in großem Ausmaß
    Schäden bis hin zu Toten

    Jetzt kommt der Sommer! Bestimmt!
    Und wieder am Tagesende

    Der obligatorische tägliche Regen

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  3. Für Joshua

    Eine Straße hab vor Augen
    die im lauten Somm’gewitter
    wandelt sich zum wahren Fluss.

    Weder reißend noch braunschlammig
    Dutzend Kinder froh barfüßig
    lädt es raus zum tanzen, springen
    albernd duschen und auch singen.

    Unbeschwertes Kinderlachen
    begleitet auch den letzten Nachen
    zum verstopften Ausguss hin.

    Nichts weißt du von Trockenzeiten, Ungewettern,
    Menschenrettern die aus ungezähmten Fluten
    Menschen retten und auch suchen.

    Wünsche aus der Seel‘ geschrieben
    hoffnungslos im Sand zerrieben?

    @muldenkind

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  4. QUAESTIONES

    Was denkt ein Tropfen wenn er fällt

    Fühlt er ein’n Schmerz wenn er zerschellt

    Empfindet Kälte er in Höhen

    Lässt er sich jucken auch von Flöhen

    Die Welt der Dichtkunst ist so reich

    An allen Ufern

    In jedem Teich

    240 |2024| ©HerrWortranken

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